Ein Gedicht über unseren Vogelpark

Wir freuen uns sehr darüber, dass der Besuch unseres Vogelparks Frau Maschmann so beeindruckt hat, dass sie für uns folgendes Gedicht geschrieben hat.



Vogelpark in Niendorf

Neulich bin ich ausgeflogen,
nicht so wie es Vögel tun,
bin per Auto losgezogen
und zuletzt  in Wanderschuh'n
in den Vogelpark gegangen,
einfach raus in die Natur,
wo die Vögel lustig sangen;
Raritäten auf der Spur.

Niendorfs Vogelpark hat viele,
gut geschützt von früh bis spät;
und Herr Langfeldt hat zum Ziele,
dass es allen wohl ergeht,
ob dem Brillenkauz, dem Geier,
Löffler, Uhu, Sekretär.
Kraniche, Flamingos, Reiher,
Langfeldt liebt sie alle sehr.

Viele hat er großgezogen,
stets gefüttert und bewacht,
regelmäßig auch gewogen,
sie gewärmt bei Tag und Nacht.
Papageien und Fasane,
Wasservögel aus dem Sumpf,
Adler, Störche, Pelikane,
doch die Eulen sind sein Trumpf.

Wie es piept und ruft und flötet
bei der munt'ren Vogelschar,
oder krächst und pfeift und trötet
oder singt ganz wunderbar!
Wie sie fliegen rauf und runter,
schau, sie sind so wunderschön.
Ihr Gefieder glänzt noch bunter,
wenn sie in der Sonne steh'n.

Für den Lieblingsvogel sollte
man gern Futterpate sein.
Auch wenn Streicheln er nicht wollte,
ihn besuchen würd' ihn freu'n.
An das Gitter der Voliere
hängt man Patenschildchen an,
wo der Spender, ihm zu Ehre,
seinen Namen lesen kann.

Und im wahrsten Sinn des Wortes
hat er einen Vogel dann.
Jenem Zauber dieses Ortes.
dem erliegt man irgendwann.
Dann gibt's Kaffee und auch Kuchen
im Café im Sonnenlicht.
Diese Vögel zu besuchen,
dass vergisst man sicher nicht!


G. Maschmann

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