Schellente

Schellente

Die Schellente ist ein weiterer heimischer Vertreter der Tauchenten. Im Unterschied zu Reiherenten brüten Schellenten nicht am Boden, sondern in Baumhöhlen in 3 bis 10 m Höhe. Dabei verwenden sie in unseren Breiten oft alte verlassene Schwarzspechthöhlen in Gewässernähe.

Die Brutzeit beginnt Ende April / Anfang Mai. Das Weibchen legt 8 bis 11 Eier in das nur mit Daunen gepolsterte Nest. Nachdem die Jungen nach ca. 1 Monat Brutdauer geschlüpft sind, verlässt das Weibchen die Bruthöhle und lockt die Küken mit anhaltenden Rufen zunächst an die Höhlenöffnung. Die Jungen müssen nun aus meist großer Höhe herabspringen und zwar auf den recht harten Erdboden. Normalerweise überstehen alle Küken diesen Sprung unverletzt und folgen der Mutter ins nahegelegene Wasser.

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